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Suntour NCX-Sattelstütze einstellen: In wenigen Minuten ans Körpergewicht anpassen

Eine gefederte Sattelstütze ist nur dann ein echter Komfortgewinn, wenn sie zum eigenen Körpergewicht passt. Ist die Federung zu weich eingestellt, „schlägt" sie bei jeder größeren Unebenheit unangenehm durch. Ist sie zu hart, federt sie kaum spürbar und der Effekt verpufft. Die im MYVELO Berlin verbaute Suntour NCX-Parallelogrammstütze lässt sich zum Glück mit wenigen Handgriffen anpassen.

Door Fabian Huber 2 minuten leestijd

Suntour NCX-Sattelstütze einstellen
Over de auteur Fabian Huber

Fabian is medeoprichter van MYVELO en een gepassioneerd wielrenner. Zijn ervaring met duizenden kilometers en wedstrijden in de Duitse Wielercompetitie vormt nog steeds de basis van zijn werk. Fabian is nauw betrokken bij onderwerpen als fietstechniek, trainingsmanagement, materiaalkunde en fietsergonomie. Zijn doel: fietsen en e-bikes ontwikkelen die zowel in het dagelijks gebruik als in de wedstrijdsport overtuigend zijn. Fabians content is gebaseerd op zijn eigen praktijkervaring, technische kennis en directe interactie met MYVELO-klanten. Ontdek nu meer over MYVELO

Gepubliceerd: 26 juli 2026  |  Bijgewerkt: 27 juli 2026

Dieser Artikel erklärt, wie das Parallelogramm-Prinzip funktioniert, wie Du die Härte an Dein Gewicht anpasst und woran Du eine korrekte Einstellung erkennst.

Was eine Parallelogrammstütze von einer normalen Sattelstütze unterscheidet

Anders als eine starre Sattelstütze oder eine einfache Teleskop-Federstütze arbeitet die Suntour NCX mit einem Parallelogramm-Mechanismus: Der Sattel wird über zwei gelenkig gelagerte Streben geführt, die bei einem Stoß nahezu senkrecht nach unten einfedern, statt sich – wie bei einer Teleskopstütze – seitlich zu verkanten. Das sorgt für eine gleichmäßigere Dämpfung und eine stabilere Sitzposition, auch bei stärkeren Unebenheiten.

Im Inneren sitzt eine Stahlfeder, deren Vorspannung sich justieren lässt. Genau diese Vorspannung bestimmt, wie viel Kraft nötig ist, damit die Stütze überhaupt einfedert – und muss deshalb zum Körpergewicht des Fahrers oder der Fahrerin passen.

Schritt für Schritt: Härte einstellen

  1. Rad sichern. Stell das Klapprad auf einen stabilen Untergrund oder in einen Montageständer.
  2. Einstellschraube finden. Unten am Rohr der Sattelstütze, im Bereich des Federmechanismus, befindet sich eine Inbusschraube. Sie ist die zentrale Einstellmöglichkeit für die Federvorspannung.
  3. Härter einstellen. Drehe die Schraube im Uhrzeigersinn, um die Feder stärker vorzuspannen. Das eignet sich für ein höheres Fahrergewicht, damit die Stütze nicht bei jeder kleinen Unebenheit durchschlägt.
  4. Weicher einstellen. Drehe die Schraube gegen den Uhrzeigersinn, um die Vorspannung zu reduzieren. Das passt zu einem geringeren Körpergewicht, damit die Federung überhaupt spürbar arbeitet.
  5. In kleinen Schritten justieren. Drehe jeweils nur eine kleine Umdrehung, bevor Du das Ergebnis testest – die Wirkung der Verstellung ist spürbarer, als es die kleine Drehbewegung vermuten lässt.

So testest Du die Einstellung richtig

Nach jeder Anpassung lohnt sich ein kurzer Praxistest:

  • Setz Dich normal auf den Sattel und wippe leicht mit dem Körpergewicht. Die Stütze sollte spürbar, aber kontrolliert nachgeben.
  • Fahre über eine bekannte Unebenheit – etwa eine Bordsteinkante oder Pflasterstein-Passage – bei niedrigem Tempo. Die Feder sollte den Stoß abfedern, ohne dass Du ein hartes „Anschlagen" am Ende des Federwegs spürst.
  • Achte auf Dauerbelastung. Bleibt die Stütze bei normalem Sitzen dauerhaft eingefedert (sie „sackt durch"), ist die Vorspannung zu gering. Federt sie bei keiner Bodenwelle merklich ein, ist sie zu hart eingestellt.

Woran Du eine falsche Einstellung erkennst

Symptom Ursache Lösung
Stütze schlägt bei Unebenheiten hart durch Vorspannung zu gering für das Körpergewicht Schraube im Uhrzeigersinn fester drehen
Federung ist praktisch nicht spürbar Vorspannung zu hoch für das Körpergewicht Schraube gegen den Uhrzeigersinn lösen
Sattel sinkt im Sitzen dauerhaft ab Vorspannung deutlich zu gering Schraube in mehreren kleinen Schritten fester drehen, dann erneut testen
Ungleichmäßiges, seitliches Wackeln beim Einfedern Parallelogramm-Gelenke verschlissen oder locker Gelenke prüfen, ggf. in der Werkstatt nachziehen lassen

Pflege für dauerhaft zuverlässige Funktion

Die beweglichen Gelenke des Parallelogramm-Mechanismus sind der empfindlichste Teil der Stütze. Halte sie leicht gefettet, aber frei von Schmutz und Staub, damit sie nicht ausschlagen oder quietschen. Kontrolliere in regelmäßigen Abständen, ob sich Spiel in den Gelenken eingestellt hat – das ist ein Zeichen für Verschleiß und sollte zeitnah in einer Fachwerkstatt geprüft werden, bevor die Führung ungenau wird.

Fazit

Die Suntour NCX-Parallelogrammstütze macht aus dem MYVELO Berlin ein spürbar komfortableres Klapprad – vorausgesetzt, die Federvorspannung passt zum eigenen Körpergewicht. Mit der Inbusschraube am unteren Rohrende und ein wenig Geduld beim Austesten findest Du in wenigen Minuten die Einstellung, bei der die Stütze Unebenheiten sanft abfedert, ohne durchzuschlagen oder durchzusacken.

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Es gibt keine feste Nm- oder Gewichtstabelle für die Vorspannung – am zuverlässigsten ist der iterative Praxistest: leicht federnd starten, dann in kleinen Schritten nachjustieren, bis die Stütze bei normalem Fahren kontrolliert arbeitet, ohne durchzuschlagen.

Bei zusätzlichem Gewicht auf dem Rad selbst (z. B. Gepäckträger) ändert sich die Belastung auf die Sattelstütze meist nicht relevant, da diese primär das Körpergewicht des Fahrers trägt. Nur bei deutlich verändertem eigenem Körpergewicht ist eine Nachjustierung sinnvoll.

Die Suntour NCX ist für den Betrieb mit Federweg ausgelegt. Ein vollständiges Blockieren ist nicht vorgesehen und kann die Gelenke unnötig belasten – bei Bedarf ist der Umstieg auf eine starre Sattelstütze die bessere Lösung.

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